PD Dr. Jeannine Wintzer
Universität Bern
Der Vortrag beleuchtet demographische Zukünfte als politische, geografische und gesellschaftliche Gestaltungsräume. Aus einer kritischen Perspektive wird gezeigt, wie durch Zahlen, Karten und Szenarien Bevölkerung nicht nur beschrieben, sondern vor allem reguliert und imaginiert wird. Der Fokus liegt auf der Frage, wie Vorstellungen von Wachstum, Knappheit und Zugehörigkeit mit räumlichen Planungen und politischen Steuerungsmaßnahmen verknüpft sind – und wer davon profitiert oder ausgeschlossen wird.
Jeannine Wintzer studierte Geografie in Jena und arbeitet seit 2013 als Dozentin für Qualitative Methoden am Geografischen Institut der Universität Bern. Neben Qualitativen Methoden unterrichtet sie Disziplingeschichte und Wissenschaftstheorie der Geografie. Sie forscht zu Zuschreibungspraktiken, mit denen Menschen, Orte, Regionen und Länder repräsentiert werden.
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