Prof. Dieter Gerten
Humboldt-Universität zu Berlin
Aktuell ist der Planet Erde nicht nur dem Klimawandel, sondern auch der Rodung von Wäldern, dem Verlust von Tier- und Pflanzenarten, der Wasserverknappung sowie der Verschmutzung von Luft, Böden und Gewässern ausgesetzt. Die Planetaren Belastungsgrenzen bringen neun globale Umweltänderungen in einem einheitlichen Konzept zusammen, deren vorsorgliche Einhaltung sicherstellen soll, dass sich der Gesamtzustand der Erde nicht allzu weit von der Situation der letzten Jahrtausende wegbewegt.
Sechs der Grenzen sind mittlerweile aber bereits überschritten. Da die Landwirtschaft eine Hauptursache für diese Entwicklung ist, stellt der Vortrag die Frage, ob und wie die zukünftige Welternährung unter Einhaltung dieser Grenzen gelingen kann.
Prof. Dieter Gerten ist studierter Geograf (Trier), promoviert in Ökologie (Berlin, Potsdam) und habilitiert in Geografie (Berlin). Seit 2016 ist er am Geographischen Institut der Humboldt-Universität Berlin Professor für «Klimasystem & Wasserhaushalt im Globalen Wandel». Zugleich leitet er am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) eine Forschergruppe zur globalen Wasserhaushalts-, Biosphären- und Planetare-Grenzen-Modellierung.
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