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42/3 2001: Freiburg i. Br. an der Schwelle zum 21. Jahrhundert

Entwicklungstrends in der Freiburger Wirtschaft an der Schwelle zum 21. Jahrhundert

Ernst-Jürgen Schröder

Die Stadt Freiburg im Breisgau hat im vergangenen Jahrzehnt eine überaus positive wirtschaftliche Entwicklung genommen. Entscheidenden Anteil hieran hatten neben einer grundlegenden Standortverbesserung eine offensive Wirtschaftsförderungspolitik und Existenzgründungsinitiative in ausgesprochenen Wachstumsfeldern wie der Biotechnologie, Solartechnik und dem Tourismus. Auch im Hinblick auf die bevorstehenden ökonomischen Herausforderungen in Zusammenhang mit der zunehmenden Globalisierung ergeben sich für die Wirtschaftsregion Freiburg weiterhin günstige Entwicklungsperspektiven.


Baulücken als Baulandreserve für eine nachhaltige Stadtentwicklung
Zur Erfassung und Nutzung des innerstädtischen Baulandpotenzials in Freiburg i.Br.

Cornelia Korff, Jörg Stadelbauer

Die vorrangige bauliche Nutzung von innerstädtischen Flächenreserven ist eine Forderung nachhaltiger Stadtentwicklung. Baulücken sind Teil des noch nicht ausgeschöpften Baulandpotenzials. Der folgende Beitrag versucht am Beispiel der Stadt Freiburg im Breisgau eine Bestandsaufnahme von Baulücken in den nicht durch Bebauungspläne erfassten Bereichen. Die Analyse geht auf die Rechtsgrundlage der Baulückenerfassung ein und verweist auch auf den begrenzten Einfluss, den die Stadtplanung auf die Geschwindigkeit der Bebauung nehmen kann. Es wird deutlich, dass grosse Teile dieses nicht sehr umfangreichen Potenzials erst langfristig genutzt werden können.


Rieselfeld Freiburg. Die Entstehung eines neuen Stadtteils um die Jahrtausendwende

Reinhard Schelkes

Auf dem Freiburger Rieselfeld entsteht ein neuer Stadtteil, der nicht nur wegen seiner Dimensionen, sondern auch wegen seines Planungskonzeptes, seiner baulichen Gestaltung und ökologischen Einbindung bemerkenswert ist. 10’00 bis 12’000 Einwohner sollen hier künftig wohnen, etwa 4’000 waren es bereits Mitte des Jahres 2001. Der Realisierung vorausgegangen sind zahlreiche Planungsschritte unter Einbeziehung interessierter Bürgerinnen und Bürger als Bewohner oder Mieter sowie Entwicklungen von Konzepten für unterschiedlichste Parzellenzuschnitte und Bauformen.


Die Freiburger Bahnhofsachse: Vom Nachkriegsprovisorium zur modernen Dienstleistungsmeile

Petra Zinthäfner

Mit mehr als einer halben Milliarde Mark Gesamtinvestitionen von öffentlichen und privaten Bauherren bedeutete die Umgestaltung der Bahnhofsachse in Freiburg eine der grössten städtebaulichen Veränderungen in den letzten Jahrzehnten. Kein anderes Projekt griff so nachhaltig in die Strukturen der Stadt ein wie dieses: Erstmals in der Nachkriegsgeschichte gelang es, durch die Verlegung des Verkehrs die Innenstadt nach Westen bis vor den Hauptbahnhof zu erweitern. Die Umgestaltung der Bahnhofsachse markierte sowohl den Höhepunkt als auch den vorläufigen Abschluss einer jahrelang nach Westen orientierten Stadtplanung. Inzwischen ist die Achse zum Synonym für das aufstrebende Dienstleistungszentrum am Oberrhein geworden.


Verluste, die schmerzen. Wanderungsbeziehungen Freiburgs mit seinem Umland in den neunziger Jahren

Rainer Tressel, Thomas Willmann

Rund 10 % der Wohnbevölkerung Freiburgs verlassen Jahr für Jahr die Stadt, gleichzeitig kommen noch etwas mehr Menschen durch Zuwanderung von aussen hinzu. In den letzten beiden Jahren war die Zuwanderung aus dem In- und Ausland besonders hoch. Die Zuwanderer und die Abwanderer setzen sich nach dem Alter, dem beruflichen und sozialen Status und der Nationalität unterschiedlich zusammen, so dass die Wanderung zu einer laufenden Veränderung der Freiburger Bevölkerung führt. Besonders gravierend ist die selektive Wirkung bei der Stadt-Umland-Wanderung, der in diesem Beitrag die besondere Aufmerksamkeit gilt.


Étude écobiologique d’une portion de l’Augraben, ruisseau traversant la Petite Camargue Alsacienne. Premiere Partie: Étude des facteurs abiotiques

Ökobiologische Studie eines Abschnittes des Baches Augraben, der durch die "Kleine Elsässische Camargue" fliesst. Erster Teil: Abiotische Parameter

Sophie Masnada et Michel Wurtz

Résumé

Il s'agit d'une étude qui s'est déroulée en 1999 afin de comprendre les problèmes d’environnement majeurs de ce ruisseau. Nombreux sont ceux qui s'intéressent à l'Augraben: le Syndicat Intercommunal des Cours d'Eau, l'Agence de l'eau Rhin-Meuse, le Conseil Supérieur de la Pêche, le District des Trois Frontières (responsable de l'assainissement des communes alentours), chacune des institutions étudie un détail en particulier. Pour cette raison, nous nous sommes intéressés dans cette partie aux paramètres abiotiques et biotiques dans une future 2e partie, afin de les mettre en relation et obtenir une vision globale du problème.

Zusammenfassung

Es handelt sich um eine Studie vom Sommer 1999 mit dem Ziel, wichtige, umweltrelevante Probleme dieses Baches zu verstehen. Viele lokale und regionale Behörden sind verantwortlich für verschiedene Aspekte, aber ohne Koordination. Deswegen haben uns sowohl abiotische (Teil 1) als auch biotische (Teil 2) Parameter interessiert, um sie in einen Zusammenhang zu setzen und eine globale Sicht des Problems zu erhalten.