GEOGRAPHISCH - ETHNOLOGISCHE GESELLSCHAFT BASEL

SOCIETE DE GEOGRAPHIE ET
D ETHNOLOGIE DE BALE

seit 1923 - depuis 1923

GEOGR.-ETHNOL. GES.
Aktuelles
GEG-INFO
Exkursionen
Überblick
Anmeldung online
Impressionen
Links
Mitgliedschaft
Überblick
Anmeldung online
Vorstand
Vorträge
Newsletter
Impressum
REGIO BASILIENSIS
weitere Publikationen
 
Suchen auf gegbasel.ch
Google Custom Search
Locations of visitors to this page
41/2 2000: Geographie und Schule im Wandel

Geographie und Schule an der Wende zum 21. Jahrhundert
Der Zusammenhang - Fachwissenschaft - Schule - Praxis - Öffentlichkeit

Hartmut Leser

Die Diskussion um das Schulfach Geographie ist so alt wie die Schulgeographie. Wegen der Zugewandtheit zur Fülle des praktischen Lebens ergeben sich daraus Umfangs- und Vermittlungsprobleme. Vermeintliche Unschärfen verleiten jeden, bei "Geographie" - oder gar bei "Geographie an der Schule" - mitzureden. Das führt zu Missverständnissen in Politik und Öffentlichkeit über die Notwendigkeit des Schulfaches Geographie. Es wird übersehen, dass Geographieunterricht heutzutage handlungsorientiert ist und zugleich Schlüsselkompetenzen vermittelt, die im praktischen Leben generell eine Rolle spielen. Geographie ist und bleibt ein Kernfach, das auf allen Schulstufen mit mindestens zwei Wochenstunden vertreten sein muss. Solche Einsichten kamen in Grossbritannien oder den USA bereits vor Jahren, und sie führten dazu, Geographie wieder fest an den Schulen zu installieren. Eine immer kompliziertere Welt muss dargestellt und verstanden werden können. Durch "Wegsehen" ist das nicht möglich.


Schulstrukturelle Anforderungen an die Ausbildung von Geographielehrerinnen und Geographielehrern der Sekundarstufe I
Die Sicht der Schulpraxis und des Pädagogischen Instituts

Thomas Meyer

Die Vermittlung von Fachinhalten, von ioStoffll, ist nur eine Aufgabe des Geographieunterrichts. Daneben muss er - wie andere Fächer auch - dazu beitragen, dass die Schülerinnen und Schüler Kompetenzen lernen, die nicht fachgebunden sind.Die Fachinhalte verlieren an Bedeutung. Um in dieser Situation auch den Fachansprüchen gerecht zu werden, ist eine breite fachwissenschaftliche, fachdidaktische und auch exkursionsdidaktische Ausbildung nötig. Im Rahmen der Sekundarlehramts I-Ausbildung sollte die Zusammenarbeit zwischen fachwissenschaftlichen und fachdidaktischen Ausbildungsteilen verstärkt werden. 


Das Interesse der Schüler/innen am Schulfach Geographie auf der Sekundarstufe I in den Kantonen Basel-Stadt und Basel-Landschaft
Ergebnisse einer empirischen Untersuchung

David Golay

Dieser Aufsatz zeigt die Interessen der Schüler/innen am Schulfach Geographie auf der Sekundarstufe I auf, die anhand einer quantitativen Befragung in den Kantonen Basel-Stadt und Basel-Landschaft erfasst wurden. Das Interesse der Schüler/innen an verschiedenen Themen aus der Geographie steht im Mittelpunkt der Untersuchung. Dabei ergeben sich geschlechtsspezifisch grosse Unterschiede: Während sich die Mädchen für Umweltprobleme und fremde Völker interessieren, weisen die Knaben ein starkes Interesse für die Wirtschaftsgeographie und die Topographie auf. Des weiteren gehört die Geographie bei den befragten Schüler/innen nicht zu den ausgesprochenen Lieblingsfächern. Ein abschliessender Vergleich zwischen den themenspezifischen Interessen der Schüler/innen am Fach und den derzeitigen Lehrplanzielen der beiden Kantone zeigt ein erhebliches Defizit des Kantons Basel-Landschaft auf. 


Internet im Geographieunterricht der Mittelschule

Hanspeter Meier und Dieter Opferkuch

Das Internet bringt als Bestandteil der neuen Informations- und Kommunikationstechnologien die Globalisierung ins Klassenzimmer. Den Benützern eröffnet es auf einfachste Weise eine schier unerschöpfliche Fülle von Informationen. Bei genauem Hinsehen zeigt sich, dass es letztlich ein zwar äusserst vielseitiges Medium darstellt, im Unterricht aber - wie jedes andere Medium - sehr bewusst eingesetzt werden muss. Die Autoren haben aus über 500 "Homepages" eine Auswahl getroffen und diese nach unterrichtsrelevanten Kriterien beurteilt.


Systemdenken im Geographieunterricht - Beispiel "Bodenerosion"
Eine Unterrichtseinheit für die Sekundarstufe II

Armin Rempfler

Der Geographieunterricht von morgen braucht neue Konzepte. Angesichts der rasanten Wissensvermehrung muss es ihm gelingen, über die Vermittlung von Kenntnissen und Fertigkeiten hinaus auch Wissen über das Funktionieren von räumlichen Systemen mit viel höherem Allgemeinheitsgrad in problemorientierter Form aufzubereiten, so dass sich Schülerinnen und Schüler damit selbsttätig und entdeckend auseinander setzen und ihr erworbenes Wissen kompetent in neuen Situationen anwenden können. Der folgende Beitrag ist direkt als Unterrichtseinheit anwendbar. Darüber hinaus ist er Anstoss für eine notwendige Diskussion über den Aufbau von strategischem Wissen auf Schul- und Hochschulebene.