Samstag, 27. August 2011, Halbtagesexkursion
Besuch des AKW Gösgen mit Führung
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Besammlung
Abfahrt
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Zeit: Besammlung 08.15 Basel SBB, Gleis 8,
Abfahrt 08.28 nach Däniken (via Olten). |
| Rückkehr |
Abfahrten ab Däniken jeweils um xx.46 Uhr, Fahrzeit 48’ |
| Unkostenbeitrag |
Mitglieder Fr. 25.-, Nichtmitglieder Fr.35.- , Studierende GEG-Mitglieder Fr.15.-, Studierende Nichtmitglieder Fr.25.-.
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Leitung
Organisation |
Besucherdienst AKW Gösgen
Roland Beetschen |
| Besonderes |
- Teilnehmendenzahl max. 30
- Die Besichtigung dauert von 10.00 13.00 Uhr
- Bahnbillett bitte selbstständig lösen: Basel SBB - Däniken:
Halbtax retour: CHF 18.-- ; voller Preis: CHF 36.
U-Abo Besitzer lösen ein Billett Liestal Däniken retour (mit Halbtax : CHF 12.20 ; voller Preis : CHF 24.40)
- Das AKW wird vom Bahnhof Däniken aus in einem bequemen Spaziergang von ca. 30 min erreicht.
- Alle Personen ab 16 Jahren müssen bei der Eintrittskontrolle zum Werkrundgang einen gültigen amtlichen Ausweis mit Foto (Pass, ID oder Führerausweis) vorweisen!
Fehlt der Ausweis, gibt es es keinen Zutritt!
- Kurzer Exkursionsbericht erbeten durch 2 Studierende (Erlass 50% der Unkosten)
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| Anmeldung |
ANMELDESCHLUSS für alle: 31. Juli 2011.
Da der Zutritt zum AKW streng kontrolliert wird, sind folgende ANGABEN FÜR DIE ANMELDUNG UNERLÄSSLICH: Name, Vorname, Wohnadresse, PLZ, Wohnort, Geburtsdatum
- Studierende melden sich bitte persönlich bis 13.7.2011 bei Frau Ch. Ciprian, Abt. Humangeographie, an und bezahlen Frau Ciprian den Exk.-Beitrag in Bar.
- GEG-Mitglieder resp. Elsassfreunde:mit Mail an
exkursionen@gegbasel.ch oder Onlineformular
Die Anmeldung wird nach Eingang der Zahlung vor dem 31.7.2011 fix.
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Hinweis für Studierende: Als Pflichtexkursion in den Studiengängen Geographie anerkannt
Das Kernkraftwerk Gösgen (KKG) liegt auf halbem Weg zwischen den Städten Olten und Aarau in der Nähe grosser Verbraucherschwerpunkte des nördli-chen Mittellandes. Das erste Schweizer Kernkraftwerk der 1000-Megawattklasse nahm im November 1979 den kommer-ziellen Betrieb auf. Seither hat das KKG mehrere Modernisierungsprojekte zur weiteren Erhöhung der Sicherheit durchgeführt. Diese gingen Hand in Hand mit Investitionen zur Verlängerung der Lebensdauer auf 60 Jahre und zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit.
Solange die Sicherheit gewährleistet ist, verfügt das KKG über eine unbefristete Betriebsbewilligung. Das KKG erzeugt mittlerweile acht Milliarden Kilowattstunden Strom pro Jahr und deckt damit etwa 15 Prozent des schweizerischen Stromverbrauchs. Die Nettostrom-Produktion wurde über die Jahre um fast 17 Prozent erhöht, was einer zusätzlichen Milliarde Kilowattstunden jährlich entspricht. Die Stromgestehungskosten sanken dagegen von 6,30 Rappen pro Kilowattstunde im Jahre 1980 auf 3,98 Rappen im Jahre 2008. Die Kosten für die zukünftige Stilllegung der Anlage und für die Entsorgung radioaktiver Abfälle sind darin bereits enthalten.
Das Areal von 14 Hektaren befindet sich in einer Flussschlaufe der Aare auf dem Gebiet der Gemeinde Däniken, Kanton Solothurn. Im Osten, in 300 Metern Abstand, steht die 380-Kilovolt-Schaltanlage, einer der wichtigsten Knotenpunkte des schweizerischen Hochspannungsnetzes.
Das Gelände wurde durch Aufschüttung erhöht, um die Anlage vor Über-schwemmungen zu schützen. Das Areal liegt 382 Meter über dem Meeresspiegel und damit mindestens einen Meter über dem höchsten zu erwartenden Hochwasserspiegel der Aare. Der Baugrund besteht aus einer 20 bis 30 Meter dicken Kiesschicht, die auf einem kompakten Kalkfels liegt und eine stabile Grundlage für den Kraftwerkstandort bietet.
Das KKG steht in einem Gebiet geringer seismischer Aktivität. Standortbestim-mend waren neben der Tragfähigkeit des Baugrundes insbesondere die günstigen Verhältnisse für den Energieabtransport, die Nähe zur Aare für die Kühlwasserversorgung sowie die gute Zufahrt für Schwertransporte. Eine direkte Anbindung an die Schiene erleichtert den An- und Abtransport von Schwerlasten.
Das KKG beschäftigt gegen 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. An der Kernkraftwerk Gösgen-Däniken AG, welche die Anlage betreibt, sind fünf Partner beteiligt: die ALPIQ AG (40%), die Axpo AG (25%), die Stadt Zürich (15%), die Centralschweizerischen Kraftwerke (CKW, 12,5%) und die Energie Wasser Bern (ewb, 7,5%). Die Geschäftsleitung liegt in den Händen der ALPIQ.