GEOGRAPHISCH - ETHNOLOGISCHE GESELLSCHAFT BASEL

SOCIETE DE GEOGRAPHIE ET
D ETHNOLOGIE DE BALE

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Dreispitz – Transformation eines geschlossenen Areals

Samstag,13. März 2010: Halbtagesexkursion
Dreispitz – Transformation eines geschlossenen Areals

Besammlung

0900 Uhr, Tramstation Dreispitz (Tram Nr. 10, 11 oder Bus 36)

Rückkehr

ca. 1145 bis 12 Uhr

Unkostenbeitrag

Mitglieder Fr. 10.-, Nichtmitglieder Fr. 15.-, Studierende GEG-Mitglieder Fr. 7.50.-, Studierende Nichtmitglieder Fr. 10.-                   

Leitung
Organisation

Herr Felix Leuppi, Leiter Immobilien CMS
Dieter Opferkuch

Besonderes

Kurzer Exkursionsbericht erbeten durch Studierenden-Zweier-Team (Veröffentlichung im GEG-Info, Erlass der Exk. Kosten)

Anmeldetermin

10. März 2010 mit Mail an exkursionen@gegbasel.ch
oder Onlineformular

Dreispitz - Transformation eines geschlossenen Gewerbe- und Industrieareals in ein offenes Stadtquartier mit gemischter Nutzung

Eigentümerin des rund 500'000 m2 um-fassenden Areals ist die Christoph Merian Stiftung. Auf dem Dreispitz, welcher sich je zur Hälfte auf die Stadt Basel und die Baselbieter Gemeinde Münchenstein erstreckt, haben sich auf 105 Baurechtsparzellen rund 400 Firmen angesiedelt.

Die Entwicklung des Dreispitz reicht vom einstigen Agrarland Christoph Merians in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts über die Nutzung als Materiallagerplatz bis zum heutigen Gewerbe- und Industrieareal.Nun gilt es, die Weichen für das 21. Jahrhundert zu stellen: Der Dreispitz hat die Chance, sich im Laufe der nächsten zwanzig bis dreissig Jahre zu einem attraktiven Stadtteil mit Gewerbe, Dienstleistungsbetrieben, Kultur, Gastrobetrieben, Schulen und Lofts zu verändern. Im Sinne der Nachhaltigkeit, bei der ökonomischen, ökologischen und sozialen Zielen gleiches Gewicht beigemessen wird, wollen die vier Planungspartner (die Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft, die Gemeinde Münchenstein und die Christoph Merian Stiftung) die Entwicklung auf dem Dreispitz vorantreiben. So soll ein Mehrwert an Lebensqualität für die Bevölkerung, aber auch zusätzliches Wertschöpfungspotential für die Gebietskörperschaften, die Grundeigentümerin, die auf dem Areal bereits ansässigen und künftigen Inves-toren und Unternehmer, entstehen.

In klar definierten Gebieten soll durch eine gesteuerte Aufwertung das Poten-zial für wertschöpfungsintensive Nut-zungen geschaffen werden. Gleichzeitig ist sicherzustellen, dass wertschöp-fungsschwache Betriebe nicht verdrängt werden. Ein grosser Teil des Areals bleibt daher den angestammten Nutzungen vorbehalten.

Frei- und Grünräume unterschiedlicher Grösse werden das Areal bereichern. Zusammen mit der partiellen Öffnung der bestehenden Versiegelung werden nicht nur Lebensräume für Pflanzen und Tiere geschaffen, sondern auch die Le-bens- und Wohnqualität auf dem Areal markant verbessert.

Die Kosten für die übergeordnete Infra-struktur sollen für die öffentliche Hand (Münchenstein, Basel-Landschaft, Basel-Stadt) durch ein höheres Steueraufkommen und für die Grundeigentümerin (Christoph Merian Stiftung) durch nachhaltig höhere Baurechtszinse getragen werden.

Hinweis für Studierende: Als Pflichtexkursion in den Studiengängen Geographie anerkannt