GEOGRAPHISCH - ETHNOLOGISCHE GESELLSCHAFT BASEL

SOCIETE DE GEOGRAPHIE ET
D ETHNOLOGIE DE BALE

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Titel

Samstag,14. März 2009: Halbtagesexkursion
Pratteln im Umbruch – Transformation und Planung zwischen Bahn und Rhein

Besammlung Zeit: 0850 Uhr
Ort:  Bahnhof Pratteln (Kiosk)
Rückkehr ca. 1150 Uhr Station Pratteln Salina Raurica (S1)
(oder Bushaltestelle Augst, Linien 70 und 83)
Unkostenbeitrag Mitglieder Fr. 10.-, Nichtmitglieder Fr. 15.-, Studierende Mitglieder Fr. 5.-
Leitung
Organisation
Dr. Martin Huber und Dr. Oliver Stucki
Dieter Opferkuch
Besonderes Dislokation jeweils zu Fuss, insgesamt ca. 1.5 Std.
Kurzer Exkursionsbericht erbeten durch ein Studierenden-Team
Anmeldetermin 28. Februar 2009 mit Mail an exkursionen@gegbasel.ch
oder Onlineformular

Pratteln im Umbruch!

1836 wurden bei Pratteln Steinsalzlager entdeckt. Deren Nutzung legte die Basis zu einem enormen wirtschaftlichen Wachstum. Der Anschluss an die Hauenstein-Bahnlinie 1854 und an die Bözberglinie 1875 steigerte die Bedeutung Prattelns und beschleunigte den Wandel vom Bauerndorf zum grössten Industriestandort des Kantons Baselland. Dank der Anbindung an die Autobahn in den 1970er Jahren wuchs die Bedeutung des Orts als Dienstleistungs- und Einkaufszentren, dies vor allem in den letzten 10 Jahren.

Diese Veränderungen sind ablesbar. Sie geschahen aber nicht nur einfach, sondern sind Ausdruck des politischen Willens sowie zahlreicher Abwägungsprozesse der Gemeinde Pratteln, im Versuch, sich neu das Image eines Wohn- und Dienstleistungsstandortes zu geben.

Unsere Exkursion gibt Einblick in
  • Umsetzungsprobleme des Prinzips "Innenentwicklung vor Aussenentwicklung" am Beispiel des Hochhauskonzepts Pratteln und der Umnutzung des Häring-Areals beim Bahnhof
  • Transformationsprozesse vom Industriestandort zum Dienstleistungsstandort und ihre Probleme am Beispiel des Henkelareals
  • den raumplanerischen Umgang mit verkehrsintensiven Einrichtungen am Beispiel von Grüssen
  • Planung, politische Prozesse, Schlüsselprojekte des Grossprojekts Salina Rauri-ca

Hinweis für Studierende: Als Pflichtexkursion in den Studiengängen Geographie anerkannt