Lange nachdem die Wälder verschwunden sind: Alltagsarchitektur der turkmenischen Salar (Nordwestchina) Donnerstag, 11. Februar 2010

Lange nachdem die Wälder verschwunden sind: Alltagsarchitektur der turkmenischen Salar (Nordwestchina)

Mareille Litsch

Professorif für Ethnologie und Direktorin des Völkerkundemuseums der Universität Zürich

In einigen Dörfern der turmenischen Salar in der Provinz Qinghai, Volksrepublik China, wohnen die Menschen bis heute in doppelstöckigen Holzhäusern. Während die Berge rings um die Siedlungen längst entwaldet sind, erinnern sich heute nur noch die älteren Salar an ihren einstigen Waldbesitz. In der Art ihres Umgangs mit Holz, in ihrem Bauen und in der Weise des Bewohnens ihrer Häuser bewahren die Salar allerdings weit mehr als nur ein heute kostbares Material.

Der Vortrag berichtet über zwei ungewöhnliche Expeditionen, im Verlauf derer Archäologen, Bauforscher und Technikethnologen des Deutschen Archäologischen Instituts Bauen und Wohnen bei den Salar erkundet haben.

MEHR

GEOGRAPHISCH- ETHNOLOGISCHE GESELLSCHAFT BASEL - gegbasel.ch