Sonderheft Regio Basiliensis - 100 Jahre Geographisches Institut Freitag, 13. April 2012

Sonderheft Regio Basiliensis - 100 Jahre Geographisches Institut

Die GEG hat zum 100. Geburtstag des Geographischen Instituts in einer schönen Feierstunde am Freitag, dem 13. April, das Doppelheft der Regio Basiliensis im Hörsaal des Geographischen Instituts präsentiert. Das Heft wurde nur möglich dank der grosszügigen Spenden aus dem Mitgliederkreis. Allen gebührt ein ganz grosses und herzliches Dankeschön!

In der Feierstunde wurde noch einmal die wechselvolle Geschichte des Instituts aufgerollt – durch einen umfassenden und reich illustrierten Vortrag unseres Vorstandsmitgliedes und GEG-Info-Redaktors Dieter Opferkuch. Seit der Gründung des Geographischen Instituts 1912 haben alle Dozierenden Vorlesungen zur Allgemeinen Geographie und zur Regionalen Geographie (“Länderkunde”) abgehalten, den beiden Grundsäulen der Fachwissenschaft Geographie. Die Gewichtung der Forschungsschwerpunkte allerdings richtete sich einerseits an der Gesamtentwicklung des Faches aus, andererseits an den Forschungsinteressen der Lehrstuhlinhaber.

Will man die ab etwa 1974 erfolgende Forschung und Lehre der Geographie in Basel auf den Punkt bringen, sind zwei Aspekte zu erkennen:

  • Der Funktionszusammenhang Natur-Gesellschaft-Technik, bildet die zentrierende Idee. Sie wird einem holistischen Ansatz unterstellt.
  • Die Raum-Zeit-Systeme, die man in Physio- und Humangeographie untersucht, unterliegen einem Wandel, den man im weiteren Sinne als Umweltwandel, im engeren Sinne als Kulturlandschaftswandel bezeichnen kann. Mit den daraus resultierenden Ergebnissen wird theoretisch, methodisch und praktisch das bedient, was Öffentlichkeit und Politik von universitärer Lehre und Forschung fordern, nämlich eine nachhaltig zu gestaltende Mensch-Umwelt-Beziehung nicht nur zu erforschen, sondern diese auch zu schaffen.
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