Donnerstag, 18. Oktober 2018 - 18:15 Uhr

Korea: An der letzten Grenze des kalten Krieges

Korea: An der letzten Grenze des kalten Krieges

Urs Gerber

Pensionierter Divisionär der Neutralen Überwachungskommission (NNSC)

Im August 1945 wurde Korea nach der Kapitulation Japans analog des europäischen Kriegsschauplatzes in zwei Besatzungszonen geteilt. Diese Teilung war Auslöser des Koreakriegs 1950-1953, dessen Kampfhandlungen mit einem militärischen Waffenstillstand beendet worden sind. Diese Demarkationslinie – keine politische Grenze - ist bis heute bestehend und gilt als die letzte Grenze des Kalten Kriegs. Seit geraumer Zeit kommt die koreanische Halbinsel immer wieder in den Fokus der und ins Bewusstsein einer breiteren Öffentlichkeit. Verschiedene Experten bezeichnen Korea als den derzeit gefährlichsten Hotspot auf unserem Planeten. Inmitten dieser sehr komplexen Gemengelage leistet die Schweizer Delegation der Neutral Nations Supervisory Commission (NNSC) seit 1953 Beiträge zu Sicherheit und Stabilität im Rahmen der Überwachung des Waffenstillstandsabkommens vom 27. Juli 1953.

Divisionär a.D. Urs Gerber war von Februar 2012 bis August 2017 Leiter der Schweizer NNSC Delegation und in Panmunjom direkt an der Konfrontationslinie tätig, somit sehr nahe am effektiven Geschehen. In seinem Vortrag wird er von seinen Erfahrungen dort berichten und die aktuelle geopolitische Bedeutung des Koreakonflikts einschätzen

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